Zur Person

Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich, im Sportverein, der Nachbarschaftshilfe, bei sozialen und kulturellen Einrichtungen, in der Begleitung von Geflüchteten. Unsere Gesellschaft ist auf diese Leistungen angewiesen. Ehrenamtliche Angebote erhöhen die Lebensqualität in unserem Land, fördern das friedliche Zusammenleben und sozialen Zusammenhalt.

Aktuell tritt eine Partei in Wahlen an, die genau dieses soziale Engagement gefährden will. Seit der Kommunalwahl 2016 sitzen vielerorts Menschen in den Gemeindevertretungen, die mit Vorurteilen ganze Bevölkerungsgruppen verunglimpfen und damit sozialen Frieden zerstören wollen. Mit wirren Verschwörungstheorien wird ein ‚gesundes Misstrauen‘ gegen demokratische Institutionen und Mandatsträger*innen ausgenutzt, um das politische System insgesamt zu destabilisieren. An die Stelle von Recht und Freiheit darf aber nicht der autoritäre Lautsprecher mit der ‚einen einfachen Lösung‘ treten. Wir wollen demokratischen Austausch, nicht den ’starken Mann‘.

Gerade die Kommunalpolitik lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Menschen suchen gemeinsam nach Ideen und Perspektiven für die örtliche Gemeinschaft. Leider wird dieser demokratische Grundsatz mit simplen Parolen, extremen Begriffen und wirren Erzählungen immer wieder angegriffen. Verunsicherung und Hetze gegen einzelne Personen oder Gruppen können wir nicht tatenlos zulassen. Wir Grüne setzen uns für Minderheitenschutz und die Charta der Vielfalt ein. Wir werben um Zustimmung und Mitwirkung am friedlichen Zusammenleben.

Für uns Grüne ist Beteiligung und Teilhabe am politischen Geschehen und gesellschaftlichen Leben ein zentrales Element unseres Selbstverständnisses. Diese politische und vielfach auch technische Aufgabe möchte ich gerne mit meiner Erfahrung aus zehn Jahren Kommunalpolitik, neun Jahren politischer Referententätigkeit und über zwanzig Jahren Ehrenamt ua. bei Streetbolzer und Freizeitsportclub Dynamo Windrad unterstützen.

Für Ausgrenzung und extremes Gedankengut kann es keine Toleranz geben.

Person

  • Boris Mijatovic, geboren 1974 in Kassel

Grün

  • Seit 2019 Fraktionsvorsitzender im Kasseler Rathaus
  • Seit 2018 Mitglied im Landesvorstand
  • 2015-19 Kreisvorsitzender der Kasseler Grünen
  • Seit 2011 Stadtverordneter im Kasseler Rathaus, erst Integration und Sport (bis 2016), aktuell Jugendpolitik und Beteiligung
  • Seit 2004 Mitglied von Bündnis90/ Die Grünen

Beruf

  • Seit 2018 Mitarbeiter des grünen Europa-Abgeordneten Martin Häusling
  • 2011 bis 2017 Mitarbeiter der grünen Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch
  • 2009 bis 2010 Fraktionsgeschäftsführer der Kasseler Rathausgrünen (Elternzeitvertretung)
  • 2006 bis 2009 freie Mitarbeit in Projekten des Internationalen Strafrechts und der Kriegsopferforschung, ICTY und OSZE
  • 2005 bis 2006 Internship am Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag
  • 2003 bis 2004 Angestellter in internationalen Textilhandelsunternehmen VF Germany in Frankfurt/ M
  • 2001 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel
  • 1996 bis 2001 Studium der Politikwissenschaft mit Magister Abschluss, Universität Kassel und Université de Nice Sophia-Antipolis
    Schwerpunkte: Internationale Beziehungen und angewandte Statistik
    Zweitstudium: Wirtschaftswissenschaften
  • 1995 bis 1998 Mitarbeit in einem internationalen Handels-Start-Up