
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 der Herren in den USA, Kanada und Mexiko wird mit 48 Teams und einem Milliardenpublikum zu einem globalen Ereignis: sportlich, politisch, gesellschaftlich. Aktuelle Entwicklungen, insbesondere in den USA, stellen dies jedoch zunehmend infrage: Verschärfte Einreise- und Sicherheitsbestimmungen, restriktive Visa-Regeln und umfassende Kontrollen betreffen Fans, Offizielle und Spieler*innen sowie Journalist*innen aus zahlreichen Ländern. Sie erschweren nicht nur die Einreise, sondern berühren grundlegende Fragen von Teilhabe, Nichtdiskriminierung, Bewegungs- sowie Meinungs- und Pressefreiheit.
Vor diesem Hintergrund lädt die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einem öffentlichen Fachgespräch ein. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Sport und Zivilgesellschaft wollen wir die WM 2026 aus einer menschenrechtlichen Perspektive beleuchten und über Risiken, Zielkonflikte und konkrete Handlungsspielräume diskutieren. Im Mittelpunkt stehen der Schutz marginalisierter Gruppen bei sportlichen Großereignissen sowie die Verantwortung von Gastgeberstaaten, FIFA und nationalen Verbänden wie dem DFB. Wir möchten einen Raum für eine kritische, fundierte Debatte schaffen, die unterschiedliche Perspektiven zusammenführt und konkrete Anforderungen an Schutzstrategien, menschenrechtliche Standards und Transparenz formuliert.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.
Die Veranstaltung findet auch online als Videokonferenz statt. Die Moderation informiert Sie während der Veranstaltung, in welcher Form Sie Fragen stellen und sich beteiligen können. Beachten Sie bitte auch unseren Datenschutzhinweis zur Verwendung von Zoom: https://www.gruene-bundestag.de/zoom-hinweis
