boris mijatovic am Rednerpult im deutschen Bundestag
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Hallo und Guten Tag! 

Mein Name ist Boris Mijatovic. Seit 2021 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) und Teil der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen.

Als Vorsitzender des Unterausschusses Internationale Ordnung, Vereinte Nationen und internationale Organisationen setze ich mich für die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der regelbasierten internationalen Ordnung ein. Als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe sowie im Auswärtigen Ausschuss beschäftige ich mich insbesondere mit Fragen der humanitären Hilfe, der Menschenrechte und der internationalen Politik. Als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union ist es mir zudem ein besonderes Anliegen, den EU-Beitrittsprozess der Westbalkanstaaten voranzutreiben.

Hier auf meiner Website und auf meinen Social-Media-Kanälen werde ich Sie und Euch stetig mitnehmen in meiner politischen Arbeit im Bundestag und in meinem Wahlkreis meiner Heimatstadt Kassel.

Bei zusätzlichem Informationsbedarf und Nachfragen sind meine Mitarbeiter*innen und ich auch gerne jederzeit via boris.mijatovic@bundestag.de für Sie und Euch erreichbar.

Ihr und Euer,

Boris Mijatovic


Brief an die Europäische Kommission im Rahmen des Critical Raw Materials Act

Die Europäische Kommission wird im voraussichtlich im Oktober 2026 eine neue Liste von strategischen Projekten im Rahmen des Critical Raw Materials Act veröffentlichen. Darunter befinden sich auch Projekte in Bosnien und Herzegowina.

Gemeinsam mit meiner französischen Kollegin aus dem Europäischen Parlament, MEP Majdouline Sbai, haben wir daher einen Brief an die Europäische Kommission initiiert, dem sich auch Kolleg*innen aus dem Bundestag und der Assemblée nationale angeschlossen haben. Wir fordern darin, dass bei der Auswahl und Umsetzung von strategischen Projekten der EU in Bosnien und Herzegowina Umweltstandards, Transparenz, die Rechte der lokalen Bevölkerung sowie ihre tatsächliche Beteiligung konsequent berücksichtigt werden.

Mit der grünen und digitalen Transformation wächst die Bedeutung kritischer Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel und Seltenen Erden für die europäische Industrie und strategische Autonomie. Der Westbalkan verfügt über große Rohstoffvorkommen und rückt damit zunehmend in den Fokus europäischer Rohstoffstrategien. Gleichzeitig finden viele der geplanten Bergbauprojekte in Bosnien und Herzegowina in einem Umfeld statt, in dem Transparenz, institutionelle Kontrolle und eine Beteiligung der lokalen Bevölkerung gar nicht oder nicht ausreichend gewährleistet sind.

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